... begleitet Heilungsprozesse,möchte vom „behandelt werden” zum EIGEN-ständigen Handeln führen, gibt Anstöße für Entwicklungen, die (wieder) mehr Selbstständigkeit ermöglichen können
klient- und kompetenzorientiert
ausdruckszentriert
interaktionell
... möchte helfen, den Alltag wie gewohnt zu bewältigen oder zu erleichtern, neue Wege zu finden, um trotz und mit Handikap SELBST-bestimmt zu leben so nah wie möglich an dem, wie es für Sie stimmt.
Nach klientzentrierten ergotherapeutischen Konzepten können Sie aus Ihrer Sicht als Klient oder Klientin einbringen, was Ihnen in der Therapie am wichtigsten ist, welche für Sie bedeutungsvollen Tätigkeiten Sie bevorzugt einüben möchten, was Sie im Alltag brauchen, wie Sie Wieder- oder Neugelerntes umsetzen können.
Erwachsene:
Ihr Wunsch nach mehr Selbständigkeit in einer bestimmten Betätigung, Verbesserung oder Erhalt von bestimmten Fähigkeiten oder ggf. das Erlernen von Kompensationsmechanismen stellen zusammen mit dem Behandlungsauftrag des Arztes die Grundlage unseres gemeinsamen Vorgehens dar. Im Lauf der ergotherapeutischen Behandlung ist es durchaus möglich, dass sich Ihre persönlichen Therapie-Ziele und alltäglichen Notwendigkeiten immer wieder ändern und Sie diese neu bestimmen möchten.
Unser gemeinsames Ziel ist, dass Sie sich so bald wie möglich wieder so gut wie möglich selbst zu helfen wissen.
Ihre individuelle Auswahl aus den ergotherapeutischen Angeboten und Verfahren, ermöglicht Ihnen immer wieder Neues zu probieren oder zu trainieren. Gemeinsam gefundene Eigenübungen, Trainings oder Hausaufgaben können neu erworbene Fähigkeiten stabilisieren. Beratung und Anleitung von Angehörigen oder Pflegeassistentinnen, zur Unterstützung Ihrer Eigenübungen oder Assistenz, können wichtiger Teil der ergotherapeutischen Maßnahmen sein.
Kinder:
Im regelmäßigen Austausch mit Eltern können aktuelle Themen schnell aufgegriffen und im Behandlungsplan und in den Hausübungen umgesetzt werden. Individuelle Elternberatung und Elterntraining ergänzen die Ergotherapie für das Kind bei Bedarf.
eine Vertiefung zur ganz persönlichen Nutzung ergotherapeutischer Konzepte kann für Sie IRF
(„Inner Relationship Focusing“ nach Gene Gendlin und Ann Weiser Cornell) sein.
Eine Ressource für beide Seiten
TherapeutIn und KlientIn im Prozess mit Focusing
... „Focusing beschreibt ein leicht erlernbares Verhalten für die persönliche Veränderung in komplexen und herausfordernden Situationen. Dadurch können Veränderungsprozesse so modifiziert werden, dass sie persönlich bedeutsam und stimmig sind. Bedeutsamkeit und Stimmigkeit entstehen durch die gezielte, gleichzeitige Wahrnehmung von Gedanken, Gefühlen und somatischen Zuständen dem sogenannten Felt Sense und deren systematischer Entwicklung zu authentischen Lösungswegen. Dadurch werden die implizit in Problemen, Konflikten und Entscheidungen enthaltenen Entwicklungschritte so genutzt, dass Ressourcen in der Person geweckt werden:
Es entsteht ein individuell passendes, gelassenes und planvolles Handeln“...
Elmar Kruithoff
www.focusing-center.de/ergotherapie/
Fragebögen, Checklisten, Skalen ...
Hier in Kürze die aktuellsten ergotherapeutische Assessements, die neben anderen zur Befundung, Behandlungsplanung und Evaluation (Feststellen des Therapiefortschrittes und Ihrer Zufriedenheit) eingesetzt werden.
• CMOP (Canadian Model of Occupational Performance)
• MOHO (Model of Human Occupation), Gary Kielhofner
• COSA (Child Occupational Self-Assessement)
• KAWA (Flußmodell), Prof. Michael Iwama
• Bieler Modell (Bedingungen und Voraussetzungen zur Handlungsfähigkeit in den Lebensbereichen, Verhaltensgrundformen und physischen Grundfunktionen)